pflanzenbasiert, high carb, low fat

Pflanzenbasiert! Warum ich mich vegan ernähre

Heute möchte ich mal kurz beschreiben, warum ich meine Ernährung auf pflanzenbasiert umgestellt habe und zwar auf möglichst vollwertig, pflanzenbasiert. Weil vegan sind auch Pommes mit Bier ;-)

Ich möchte mal ein wenig den Weg beschreiben, den ich bis zur Umstellung der Ernährung auf pflanzenbasiert gegangen bin und was mich dann letztendlich dazu motiviert hat, dass ich nun seit über einem Jahr vollwertig vegan lebe. 

 

Tiere habe ich schon als kleines Kind sehr gemocht, daran konnte auch der Dackel, der mich mal beißen wollte, nichts ändern. Durch eine Freundin, die sich bereits als Teenager dazu entschieden hatte vegetarisch zu leben, nachdem sie Berichte über Tiertransporte gesehen hatte, entschloss ich mich dann später auch dazu. Ich bin heute noch beeindruckt, dass sie das schon so früh für sich beschließen und gegen den Willen ihrer Eltern durchsetzen konnte. Damals  gab es "vegetarisch" in Österreich auch praktisch noch nicht. Bei mir hat dann das Buch "Fit for Life" von Harvey Diamond den letzten Ausschlag dazu gegeben. 

 

Im Alter von  21 bis 30 habe ich dann also rein vegetarisch gelebt. Leider war ich ein recht fanatischer Vegetarier und habe allen Vorträge darüber halten wollen, warum wir Menschen keine Fleischesser sind ... die Zähne, die fehlenden Klauen, der Darm, viel zu langsam, etc. blabla. Vielleicht mag ich heute deshalb die oftmals verbissene Haltung der veganen Bewegung nicht, weil sie mir mein damaliges Verhalten recht gut spiegelt :-)

 

mehr lesen 1 Kommentare

Veganes Waschmittel - einfaches Rezept für DIY

Waschmittel kann man ganz einfach selbst machen, super billig und tier- und menschenfreundlich. Hier eine Anleitung dazu

Was braucht man für 1 Liter flüssigem Waschmittel? Nicht viel, nämlich:

 

20-25 g vegane Kernseife (meist ein Viertel von einer gekauften Seife)

3 - 6 Esslöffel Wasch-Soda

1 Liter heißes Wasser

 

Und das war's eigentlich schon. 

Und viel aufwendiger wird auch die Herstellung nicht. 

 

Die vegane biologische Kernseife kostet etwa 1 Euro (und reicht für 4 Liter Waschmittel) und das Waschsoda EUR 2,45 (reicht für zig Liter Waschmittel). 

mehr lesen 0 Kommentare

Schritt für Schritt

Mal ganz was anderes .... oder doch nicht? Gehen, Tag für Tag, Schritt für Schritt, eine Woche lang in Italien auf dem Weg des heiligen Franziskus, dem Schutzpatron der Tiere und der Umwelt - darüber möchte ich heute berichten

Seit gestern bin ich wieder zurück, von einer Woche gehen, auf dem Franziskusweg von Sansepolcro nach Assisi. Gegangen bin ich zusammen mit 5 tollen Frauen und Marcus Hillinger, den ich in meinem Jahr auf Puregg kennen gelernt habe. Er bietet dieses achtsame Wandern nach Assisi und zu sich selbst an. 

 

In der Schule habe ich den wunderbaren Film "Brother Sun, Sister Moon" von Franco Zeffirelli gesehen, der mich damals als Teenager tief bewegt hat. Franziskus, der in einem wohlhabenden Haus aufwächst und der sich eigentlich glücklich schätzen müsste, gibt alles auf, um das wahre Glück zu suchen und wahrscheinlich auch zu finden. Dieser Film und einige Erfahrungen großen Glücks in der Natur als Kind haben vermutlich meinen spirituellen Weg initiiert. 

 

Wir sind jeden Tag einige Stunden, etwa zwischen 20 und 30 km gegangen, morgens und abends 20 Minuten zur Meditation gesessen und haben den Tag, das Gehen und die Pausen, schweigend verbracht. In der Stille und beim Gehen in der Natur fällt es leichter nach Innen zu lauschen. Manchmal war es körperlich sehr anstrengend, aber wundersamer Weise hat sich der Körper jede Nacht wieder gut erholt, sodass ich am nächsten Tag gut weiter gehen konnte. Ich konnte deutlich spüren, dass der Körper für das Gehen, das lange Gehen, Tag für Tag eigentlich gemacht ist - es tut ihm, trotz Anstrengung und Schmerzen, einfach gut. Wahrscheinlich würden auch Anstrengung und Schmerzen nach einiger Zeit nachlassen, wenn wir unser eigentliches, ursprüngliches, nomadisches Leben wieder aufnehmen würden, für das unsere Körper angepasst wurden.   

mehr lesen 1 Kommentare

Chia Erdbeer Pudding

Pudding mit Chiasamen - dieses Nährstoffpaket kann man ganz leicht selbst machen.
Hier eine kleine Anregung dazu, passend zur Jahreszeit mit lecker frischen Erdbeeren.

Was man dazu braucht? 

 

Zunächst mal 3 Esslöffel Chia Samen. 

Diese habe ich dann im Mixer klein geschrotet. 

 

Dann habe ich 5 Erdbeeren, 1 Dattel und ca. 250ml Pflanzenmilch dazu gegeben und weiter gemixt. 

 

Diese Mischung bekommt anschließend ein paar Stunden Zeit, um im Kühlschrank zu quellen.  


Chiasamen haben die Eigenschaft, dass sie Flüssigkeit aufnehmen und gelieren - wodurch dann die Pudding-Konsistenz zustande kommt.  

 

Diese Rezept lässt sich frei nach Lust und Laune, saisonalen Früchte-Angebot, Sonderangeboten, und überhaupt, variieren. Auch Varianten mit Kakao-Pulver, Matcha-Pulver, etc. sind denk- und machbar :->

mehr lesen 0 Kommentare

Süßkartoffel-Maki, leicht und lecker selbst gemacht

Maki-Sushi, die japanischen Nori-Reis-Gemüseröllchen kann man in unzähligen Varianten leicht selber machen - lecker sind sie jedenfalls!
Hier mal eine simple Zubereitung für Nicht-JapanerInnen :-)

Maki-Sushi gibt es bei uns ja schon fast an jeder Ecke zu kaufen und sind für Veganer auch eine recht gute Alternative für unterwegs. Man kann sie aber auch leicht selbst machen und mit viel mehr füllen, als nur mit Gurke (kappa-maki) oder Avocado. 

 

Für die Füllung kann man einen speziellen Sushi-Reis verwenden, muss man aber nicht. Praktisch jeder Reis klebt, wenn man ihn nicht vorher wäscht. Ich habe heute eine Mischung aus braunen Mochi-Reis und weißem Langkornreis genommen. Beide Packungen waren offen und wurden so weiter verwendet. In Orginalrezepten wird der Reis dann noch mit Essig gesäuert, gezuckert und gesalzen - aber das kann man auch einfach alles weg lassen. Und Achtung: lasst den Reis erst auskühlen, bevor ihr ihn auf das Nori-Blatt verteilt, denn: heißer Reis, der an den Händen klebt, kann ganz schön unangenehm sein ;->

 

Ich habe dann Blätter der Nori-Alge in Bio-Qualität verwendet, was mir bei den leider immer mehr verschmutzten Meeren wichtig erscheint. Nori Algen sind auch eine gute Quelle für Jod. Wenn man mit der Schilddrüse Probleme hat, sollte man ein wenig auf die Menge, die man davon zu sich nimmt, aufpassen. Also nicht ständig nur noch Maki's essen, auch wenn sie so gut schmecken :->

 

Die Süßkartoffeln habe ich in Spalten geschnitten, etwas Pflanzenmilch mit Mehl (ich hatte gerade eine Reismilch und Vollkorn-Reismehl offen) gemischt, mit Pfeffer, Paprika-Pulver, Knoblauch-Pulver und Cayenne-Pfeffer gewürzt und die Süßkartoffel-Spalten darin gewendet. Diese Spalten wurden dann 30 Minuten im Backrohr bei 180 Grad Umluft gebacken, bis sie braun und knusprig waren.

 

Dann habe ich roten Paprika und Gurke in längliche Stücke geschnitten. Diese wurden dann zusammen mit den gebackenen Süßkartoffel-Spalten die Maki-Füllung. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. In Chiang Mai habe ich auch mal Maki mit Gemüse-Mango und Wassermelonen Füllung gegessen - das war auch sehr lecker!

mehr lesen 0 Kommentare

Rad fahren, Schwimmen, Laufen lieben lernen

Mit dem großen Ziel des Triathlon kann man auch einen leichten Weg zum Sport finden. Vielleicht motiviert das den Einen oder die Andere von euch - jetzt bei diesen Frühlingstemperaturen und den herrlichen Blütendüften ebenfalls raus zu gehen und los zu starten!

Wie schon mal erwähnt, bin ich ja nicht unbedingt eine Sportskanone. Trotzdem war mir ja eigentlich schon immer klar, dass Bewegung für einen gesunden Körper von essentieller Bedeutung ist. Trotzdem konnte ich mich nicht immer aufraffen, um Sport zu machen. Ich habe phasenweise ein bisserl was gemacht, aber eigentlich nie so richtig, mit Plan und Ziel und Leistungssteigerung und so.  

 

Einige Jahre war ich recht regelmässig im Fitness-Studio, in der Zeit als Aerobic (und später Stepaerobic, BBP, etc.) endlich auch im kleinen Österreich Einzug gehalten hatte. Damals durfte man dabei noch hüpfen und springen, was total Spaß gemacht hat. Dann kam plötzlich die völlige Hysterie, wiieee schädlich das für die Gelenke sei und die Langeweile hielt immer mehr Einzug in die "Hüpf-Stunden" im Fitness-Studio. 

 

Einige Jahre war ich regelmässig laufen. Ich habe einen großen Park von der Haustür, wo es auch immer wieder Laufveranstaltungen gibt - das bietet sich also mehr als an. Ich bin zeitweise sogar täglich gelaufen, so zwischen 3 und 6 km, trotzdem konnte ich fast nie Freude daran empfinden. Ich war meistens nur anschließend froh und erleichtert, den inneren Schweinehund wieder einmal überwunden zu haben - von Glücksgefühlen und Endorphin-ausschüttungen gar keine Rede. 

mehr lesen 0 Kommentare

Essen gegen Herzinfarkt - Scharfe Kekse

Ein Rezept gegen Herzinfarkt:  weiche, leckere Ingwerkekse
vollwertig, pflanzenbasiert, high carb, low fat - aus dem Buch von Dr. Esselstyn

mehr lesen 0 Kommentare

plant-based lifestyle

Ich lese gerade "Finding Ultra" von Rich Roll und bin sehr begeistert. Er hat mit 40 seinem Leben nochmal eine völlig neue Perspektive gegeben - lebt nun pflanzenbasiert und gehört zu den weltweit 25 fittesten Männern. Über sein Buch und seinen plant-based lifestyle
möchte ich heute kurz berichten. 

mehr lesen 0 Kommentare