vollwertig - pflanzenbasiert

coleslaw ... ist das einfach Krautsalat?

Für die kommende warme Jahreszeit sind Salate einfach perfekt. Und Rotkraut ist so gesund, dass man es täglich essen sollte. Daher stelle ich euch heute ein einfaches, sättigendes und veganes coleslaw Rezept vor.

Rotkohl und Karotte für veganen coleslaw

Lange habe ich mich ja gefragt, was "coleslaw" eigentlich ist und wie man das richtig ausspricht. In so manchem heimischen veganen Lokal gibt es coleslaw nun auch schon zu bestellen und man, also ich, will mich ja beim bestellen nicht unbedingt blamieren. Hier die richtige "pronunciation" zum nachhören ... nur für den Fall, dass es Euch da ähnlich geht :->>

 

Also, coleslaw ist ein Krautsalat, allerdings schon ein etwas spezieller.  Die klassische Variante besteht aus Weißkohl mit Karotten und einem Mayo-Dressing, hier zu Lande auch manchmal als Farmersalat bezeichnet. Der Begriff kommt eigentlich aus dem Niederländischen (Koolsla) und hat sich dann in England und den anderen englisch-sprachigen Ländern immer größerer Beliebtheit als Beilage zu diversen Gerichten, erfreut. Cole ist auch eine Kurzform für cabbage. 

 

Coleslaw ist also ein Krautsalat aus Kohl mit anderem Gemüse in der Geschmackskombination salzig, sauer und süß, mit einer cremigen Konsistenz. Und das kann man ganz easy in vegan nachbasteln, wie ich euch nachfolgend zeigen möchte.

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Stärke durch spirituelle Praxis

Gerade zurück von einer Pilgerreise fühle ich mich wieder gestärkt für spirituelle Praxis. Heute etwas mehr über Spiritualität und übers Pilgern.

Dankbarkeit als spirituelle Praxis

Ich gehe gerade durch eine persönliche Krisensituation, wie wir sie wahrscheinlich alle in unserem Leben früher oder später einmal oder öfters erleben müssen. Nach einer Zeit des Haderns mit der Situation - teilweise auch während des Pilgerns auf den Franziskusweg, diesmal von Rieti nach Assisi - finde ich nun mehr und mehr meinen Frieden damit. Sehr hilfreich war und ist mir dabei meine spirituelle Praxis, die mich schon recht lange, eigentlich seit Schulzeiten begleitet. 

 

Das heutige Wort für den Tag zur Dankbarkeit von Bruder David Steinl-Rast, den ich während meiner Zeit auf Puregg kennenlernen durfte, war folgendes: 

 

Zu erkennen, dass alles überraschend ist, ist der erste Schritt in Richtung auf die Erkenntnis, dass alles ein Geschenk ist.

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bio? logisch!

Ich finde es ja logisch, mich biologisch zu ernähren und das schon seit Jahren. Über das wie? was? warum? und die Kosten davon heute etwas mehr

mein Bio-Garten

Am liebsten würde ich ja fast mein gesamtes Gemüse und Obst selbst anbauen und mich vom Samenkorn bis zur Ernte darum kümmern und die Vorgänge täglich beobachten. Ich hatte zwei Jahre ein 20 m2 großes Beet in einem Gemeinschaftsgarten, dort war das teilweise möglich. Dann habe ich mich um einen Garten auf 1300 m Höhe gekümmert, dort konnte ich auch vieles beobachten, probieren und von der Natur lernen. Natürlich habe ich die Gärten biologisch bewirtschaftet und keine chemisch-synthetischen Dünger und andere Hilfsmittel verwendet. Ich habe statt dessen auf gute Pflanzennachbarschaften geachtet, gemulcht und Kräuter-Jauchen angesetzt und Schnecken in den Wald getragen. 

 

Die Vorteile vom Gärtnern sind ganz klar: du weißt wirklich was du isst. Und du weißt auch, wie viel oder wenig Aufwand es war, bis du die reifen Früchte deiner Arbeit ernten konntest. 

 

Heute ist bei den meisten Menschen ein Großteil der Lebensmittelproduktion ausgelagert, d.h. du kaufst im Supermarkt im besten Fall Obst, Gemüse, Getreide und Nüsse ein oder greifst zu daraus zubereiteten Fertigprodukten. Oft wissen wir heute nicht mehr so genau, was wir da eigentlich essen. Mit den rund 30.000 Genen, die wir Menschen nur zur Verfügung haben, können täglich 4 Millionen verschiedene Körper entstehen - Ernährung ist möglicherweise der entscheidende Faktor, welcher Körper gemacht wird und wie gesund wir sind. 

 

"Bio" heißt nicht automatisch gesund und gut für uns. Es gibt heute auch schon genügend Bio-Junk-food in den Geschäften, auch in vegan. Wenn du aber Produkte aus konventioneller (d.h. nicht biologischer) Landwirtschaft verwendest, kommen dazu noch so allerlei künstliche chemische Stoffe, die man eigentlich nicht unbedingt essen wollen würde. Bio hat auch nicht unbedingt mehr Vitamine oder Mineralstoffe, dafür mehr sekundäre Pflanzenstoffe und vor allem: deutlich weniger Giftstoffe - daher greife ich logischerweise zu biologisch.  Doch was ist der genaue Unterschied zwischen konventioneller und biologischer Landwirtschaft? Und ist bio wirklich immer teurer? 

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Superfood Brokkoli

Brokkoli gehört zu der gesündesten Gemüsegruppe, die laut Dr. Greger täglich gegessen werden sollte. Heute zeige ich euch ein einfaches und schnelles Rezept, wie superfood Brokkoli auch super schmeckt

gesunder Brokkoli

Brokkoli gehört zu den Kreuzblütlergewächsen, die laut Dr. Greger zahlreiche segensreiche Inhaltsstoffe für unsere Gesundheit haben und von denen daher täglich zumindest eine halbe Tasse gegessen werden sollte. Sie können die Entwicklung von Krebs unterdrücken, stärken die Abwehrkräfte gegen schädliche Erreger und Schadstoffe, schützen Gehirn und Sehkraft, helfen Diabetes Typ2 zu verbessern und noch einiges mehr. Insbesondere der sekundäre Pflanzeninhaltsstoff Sulforaphan ist darin enthalten und für diese gesunde Wirkung verantwortlich.

 

Sulforaphan entsteht, wenn roher Brokkoli gründlich gekaut wird. Dabei wird nämlich eine chemische Reaktion ausgelöst, bei der ein Sulforaphan-Vorgänger mit dem Enzym Myrosinase gemischt wird, wodurch das tolle Sulforaphan erst entsteht. Beim Kochen wird das Enzym leider zerstört. Aber wer isst schon gerne rohen Brokkoli? Es gibt jedoch einen einfachen Trick, wie man beides haben kann: lecker gekochten Brokkoli und das super gesunde Sulforaphan.  

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raw till four

Was, wer und welche Ideen stecken eigentlich hinter "raw till 4"? Darüber und über meine Erfahrungen mit dieser veganen Ernährungsform möchte ich heute kurz berichten

Kochen am Abend in der Sahara

Wie hier schon öfters erwähnt, habe ich ja meine Ernährung von vorwiegend vegetarisch - vor nun fast schon 2 Jahren - auf vegan umgestellt. Der letzte Auslöser dafür war, dass mir eine Freundin Videos von Durianrider und Freelee gezeigt hatte, die sich damals sehr aktiv für einen bestimmten veganen Lebensstil stark machten. Sie propagierten  "high carb - low fat", die Formel "80-10-10" und "raw till four". 

 

Was heißt nun eigentlich "raw till four"? 

 

"Raw till Four" oder "raw till 4" zu deutsch: "roh bis vier" bedeutet, sich bis 4 Uhr nachmittags roh zu ernähren und ab 16h dann gekochtes Gemüse, Kartoffeln, Reis, Hülsenfrüchte etc. zu essen. Bis 16h werden hauptsächliche rohe Früchte und etwas Gemüse gegessen, ganz oder zu Smoothies verarbeitet. 

 

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natürlich süß - Datteln

In der vollwertigen, pflanzlichen Ernährung sind Datteln eine natürliche und gesunde Möglichkeit, Süße in unser Leben zu bringen. Daher heute mehr über diese süßen Früchtchen

gesunde Süße  Datteln

Es ist vollkommen natürlich, dass wir Süßes mögen! Lange habe ich mich ja dafür geschämt, als Naschkatze verschrien zu sein, aber Süße war und ist einfach ein Kennzeichen dafür, dass Früchte richtig reif sind und uns viel Energie liefern, sodass wir nach dem Genuss möglichst lange weiter überleben können. So sind wir alle Nachfahren der Menschen, die viel Süßes gegessen haben :->

 

Die Früchte der Dattelpalme sind wunderbar süß und liefern uns vollwertige Energie, Ballaststoffe und einiges Gutes mehr, über das ihr weiter unten gleich mehr lesen könnt. 

 

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was am Ende wirklich zählt

5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen - darüber hat Bronnie Ware ein berührendes Buch geschrieben, über das ich heute kurz erzählen möchte

was am Ende zählt

Um heute mit Stärke leben zu können, ist es gut, auch um sein sterbliches Ende zu wissen. Was ist mir heute wirklich wichtig? was ist zu tun? was möchte ich lassen? und welche Bedeutung hat das für mich, die fühlenden Wesen um mich und die Erde insgesamt? 

 

Ich habe gerade das Buch "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen. Einsichten, die Ihr Leben verändern werden" gelesen, das mir eine Freundin ans Herz gelegt und als Buch geborgt hat. Und es ist eine gute Erinnerung daran, was wirklich zählt und wofür man seine Kraft einsetzt - heute und am Ende. 

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Biomüll Upcycling

Abfallwiederverwertung in der städtischen, vollwertigen Küche geht ganz einfach und ist gut für unsere Gesundheit und die Umwelt. Heute zeige ich euch einen einfachen Tipp zum Gemüseabfall-Upcycling

Campbells Dosen-Suppen

Als Kind der 70iger Jahre in Österreich bin ich erst nach und nach mit dem Gedanken des Umweltschutzes vertraut geworden. Vieles konnte und wurde damals einfach gekauft, die ersten Fertigprodukte kamen auf den Markt, man aß Suppe aus Dosen, der ganze Abfall kam in einen einzigen Mistkübel und fertig. Nur die Großeltern, gerade dem Krieg und der damit verbundenen Armut und Hunger entkommen achteten weiter darauf, nichts zu verschwenden. Dort wurde möglichst alles gut genutzt und verkocht, die organischen Abfälle der Küche kamen meist auf den Komposthaufen im Garten.

 

Ich kann mich noch erinnern, dass mich meine Oma einmal ermahnt hat, weil ich beim Apfel schälen zu viel Fruchtfleisch mit geschält hatte. Einerseits hatte ich nicht darauf geachtet, zudem fehlte mir aber auch einfach die Übung, da ich zu Hause nur wenig in der Küche machen musste und meine Mutter ein Fan der ersten Stunde von Fertigprodukten war. 

 

Für viele Menschen bedeutet Kochen eine Menge Arbeit, daher greifen sie lieber zu Fertigprodukten. Fertigprodukte sind heute schon eine Selbstverständlichkeit geworden, sie werden häufig und gerne gekauft. Man kann sich damit einige Zeit in der Küche ersparen - leider geht das aber auch oft zu Lasten der Gesundheit. Du weißt nicht,  in welchem Zustand die Rohstoffe der Fertigprodukte waren und was alles genau in das fertige Produkt gewandert ist - meist ist das nämlich ein Zuviel an Salz, Zucker, Fett und künstlichen Zusatzstoffen. Fett, zusammen mit Salz oder Zucker lässt unser Belohnungszentrum im Hormonhaushalt jubeln und veranlasst uns, immer mehr davon zu wollen - mehr als unserer Gesundheit gut tut. Das weiß die Nahrungsmittelindustrie natürlich auch, ihre Gewinnzahlen im Auge behaltend.

 

Mit ein paar einfachen Tricks kann man jedoch den Zeitaufwand in der Küche reduzieren. Aber zuvor möchte ich euch einen Tipp geben, wie ihr Gemüse-Abfälle lecker wieder verwerten bzw. eigentlich sogar upcycling könnt - gut für eure Gesundheit, das Geldbörsel und die Umwelt. 

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