vollwertig - pflanzenbasiert

Leberkur nach Anthony William

Am 20.Mai erscheint das neue Buch von Anthony William "Heile Deine Leber" in der eine 3:6:9 Kur zur Reinigung der Leber beschrieben wird. Ich habe diese bereits probiert - hier meine Erfahrungen damit

Äpfel und Datteln als Teil der 3:6:9 Leberkur nach Anthony William

Ich bin selbst noch neugierig auf das Buch und habe es noch nicht gelesen, aber von vertrauenswürdigen Seiten bereits Zugang zu der in dem Buch beschriebenen 3:6:9 Kur zur Reinigung der Leber erhalten und diese nun schon ausprobiert. 

 

Ziel der Leberkur ist es, die Leber zu entfetten und sie zu nähren, damit sie schädliche Gifte, Schwermetalle und Neurotoxine von Viren etc. ausscheiden kann. Die Kur dauert 9 Tage, ist in Dreierschritten aufgebaut und soll der Leber helfen, sich zu erholen und zu neuen Kräften zu kommen. 

 

Unsere Leber ist laut Anthony William kein Freund von Radikalkuren. Intensives Fasten, insbesondere beim Trockenfasten (bei dem man einige Zeit auch nichts trinkt, was ich vor vielen Jahren einmal gemacht habe), zwingt die Leber zu viele Gift- und Schadstoffe gleichzeitig frei zu setzen. Nieren und Darm können aber nur kleine Portionen davon ausscheiden, der Rest verbleibt im Blutkreislauf. So können die Gifte dann in anderen Organen Schaden anrichten und versetzen damit die Leber in einen Alarmzustand, sodass sie die Gifte wieder einsammelt und dann dicht macht.  Hier mehr darüber in einer Übersetzung einer Radioshow von Anthony William. Die Leber wird dann unwilliger, Giftstoffe frei zu setzen, das könnte also bei mir der Fall sein. Zudem habe ich als Vorlast einen Gallenstein und noch immer eine Belastung mit diversen Viren. Vielleicht trägt die Kur dazu bei, diese einzudämmen und dann los zu werden. Hier also meine Erfahrungen, die ich in den 9 Tagen der Leberreinigungskur sammeln durfte. 

mehr lesen 0 Kommentare

Löwenzahn-Vonig

Heuer habe ich das erste Mal den köstlichen Löwenzahn Aufstrich selbst gemacht. Vonig, weil die sonst fleissigen Bienchen nicht so wirklich mit geholfen haben. Hier das Rezept für die Naschkatzen unter euch

gesunder Löwenzahn

Im Frühling und Sommer wächst überall der leuchtend gelbe Löwenzahn, sogar in meiner Gartenkiste am Balkon hat er sich selbst ausgesät. Kein Wunder, wird der Löwenzahn doch zur Pusteblume, die sich dann bei jedem Windhauch vermehrt. Die ganze Pflanze, die Blüten, die Blätter, der Stengel und die Wurzel sind heilsam und werden schon lange Zeit von Kräuterkundigen genutzt. Die Blätter sind etwas bitter und können den ganzen Gartensommer über in den Smoothie, Salat oder ins Pesto gegeben oder auch gedünstet gegessen werden. Die Wurzel ist sehr bitter, kann aber ebenfalls gekocht und gegessen werden.  Die geröstete Wurzel wird auch als Kaffee-Ersatz verwendet. Löwenzahn, auch als Tee oder Frischsaft zubereitet, regt den Stoffwechsel und die Verdauung an. Er wirkt insbesondere auf Leber, Galle und die Nieren. Zudem wird er auch bei rheumatischen Beschwerden und Hautproblemen angewendet.

 

Und ich habe vor ein paar Tagen im Garten meiner Eltern diese wundervollen Blüten gesammelt, die schon direkt genascht lieblich schmecken und daraus das erste Mal einen Löwenzahn-Honig gemacht. Es wird Honig genannt, weil es von der Farbe und der Konsistenz an diesen erinnert, eigentlich ist es ein Sirup oder Aufstrich. Aber nun gleich zum Rezept dafür.

mehr lesen 0 Kommentare

Gluten - gut oder böse?

Ist "glutenfrei" nur ein moderner Verkaufsgag oder machen Gluten wirklich krank? Was sind denn Gluten überhaupt und warum esse ich derzeit glutenfrei? Darüber heute mehr

glutenfreies selbst gemachten Brot

Heute steht auf vielen Verpackungen von Lebensmitteln extra "glutenfrei" geschrieben. Dies war vor einigen Jahren noch nicht so. Auf einigen Verpackungen steht dieser Zusatz auch, bei denen es eigentlich logisch ist, dass kein Gluten beinhaltet ist. Aber was ist heute bei den Inhaltsstoffen von Fertiggerichten schon logisch und was sind denn Gluten eigentlich? 

 

Gluten sind Proteine, nämlich die sogenannten Klebereiweiße, die in Getreidekörnern vorkommen. Die klebrige, gummiartige Konsistenz von Getreide-Teigen ist also dem Gluten zu verdanken. Wäscht man Weizenmehl so lange, bis alle Stärke raus gewaschen ist, bleibt Gluten übrig, aus dem dann beispielsweise Seitan hergestellt werden kann, das in der vegetarischen und veganen Küche manchmal als Fleischersatz verwendet wird. 

 

Bevor "glutenfrei" populär wurde, lag die Betonung im Deutschen übrigens auf dem  "u", wie in der englischen Sprache. In Deutschland wird heute eher das "e" betont, was sich aus dem Französischen ableitet. Und "Gluten" sind zugleich Einzahl und Mehrzahl. 

 

Menschen, die Gluten gar nicht vertragen, leiden unter Zöliakie. Dabei kommt es zu einer Entzündung der Dünndarmschleimhaut und oft zu heftigen Reaktionen, wie starken Bauchkrämpfen und Durchfall nach dem Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln. Doch es gibt auch viele Menschen, die unter Gluten-Sensitivität leiden und wie ich seit kurzem weiß, gehöre ich da dazu. 

mehr lesen 0 Kommentare

Start in die Gartensaison

Heute erzähle ich euch von meinem Plänen zum Selbstanbau von Gemüse und Obst und was ich dazu heuer schon alles gemacht habe

Start in die Gartensaison auf Balkonien - Hornveilchen

 

Dumme rennen,

Kluge warten,

Weise gehen in den Garten

 

mit diesem Zitat von Rabindranath Tagore starte ich mit euch in die heurige Gartensaison, in der ich erstmals auf meinem neuen Balkon und der Loggia, sowie auf einem Selbsterntefeld Gemüse, Kräuter und Obst anbauen möchte, um möglichst viel von dem was ich esse, selbst herzustellen. Im Garten meiner Eltern wachsen auch noch so allerlei Beeren und Früchte, die ich ebenfalls wieder pflegen, ernten und vernaschen werde. Vor ein paar Tagen bin ich also in die diesjährige Gartensaison gestartet. Wie ich zum garteln gekommen bin, warum ich jetzt wieder vermehrt gärtnern möchte und was ich noch so geplant habe, darüber berichte ich euch heute ein wenig. 

mehr lesen 0 Kommentare

ein mal Bohnen - drei Rezepte

Hülsenfrüchte können das Leben verlängern. Heute habe ich Bohnen gekocht und damit drei gesunde und herzhafte Rezepte ausprobiert, die ich euch hier vorstellen möchte

Hülsenfrüchte wie Bohnen, Kichererbsen, Linsen, Erbsen und Soja werden schon sehr lange gegessen. Sie wurden bereits in der Altsteinzeit gesammelt, wahrscheinlich weil man sie durch die Entdeckung des Feuers nun auch kochen und so gut essen konnte. In Europa war die Ackerbohne ("dicke Bohne", in Griechenland heißen sie "Gigantes", was ich auch sehr passend finde) lange Zeit Das Grundnahrungsmittel, welches auf jedem Acker stand, daher auch ihr Name. 

 

Getrocknete Bohnen gibt es günstig zu kaufen und können sehr lange gelagert werden. Ich habe die Kidneybohnen über Nacht (etwa 8 - 12 Stunden) in reichlich Wasser eingeweicht. Das Einweichwasser habe ich weg geschüttet und die Bohnen nochmal kurz abgespült.

 

Dann habe ich die eingeweichten Bohnen für 30 Minuten mit hohem Druck in meinem Instant Pot gekocht. Das Kochwasser sollte dabei so ein bis zwei Zentimeter über den Bohnen stehen. Du kannst die Bohnen auch 30 Minuten in einem Schnellkochtopf oder eine Stunde im normalen Topf am Herd mit ausreichend Wasser köcheln lassen. Um Blähungen zu reduzieren ist es gut, das Einweichwasser und das Kochwasser weg zu schütten und die Bohnen jeweils nochmals kurz abzuspülen. Aber Flatulenz hin oder her: Bohnen sollten auf jeden Fall auf dem Speiseplan stehen, denn sie sind so gesund, dass sie sogar unser Leben verlängern können. Daher stelle ich euch drei einfache, herzhafte Rezepte vor, die ich auf Basis der gekochten Bohnen dann zubereitet habe. 

mehr lesen 0 Kommentare

cooler Selleriesaft

Wie es aussieht, bin ich Teil einer coolen Bewegung - des Celery Juice Movement. Was und wer steckt hinter diesem Trend und was kann er für unsere Gesundheit tun? Darüber heute mehr

super gesunder Selleriesaft

Seitdem ich in der Praxis meines ganzheitlich orientierten Arztes das Medical Food Buch entdeckt habe und er mir auch die heilsamen Lebensmittel nach Anthony William empfohlen hat, versuche ich den Stangenselleriesaft mehr und mehr in mein Leben zu integrieren. 

 

Im Internet häufen sich immer mehr Videos und Beiträge von Menschen, die sich als Teil des globalen "celery juice movement" outen. Diese momentane Bewegung geht auf Medical Medium Anthony William zurück, der den Stangensellerie zu den größten Heilelexieren aller Zeiten zählt. Er sagt, er ist so heilsam, tranformierend und belebend, wie etwas nur sein kann, weil er ein komplexes Nährstoffgefüge darstellt, das man am besten so belässt und nicht mit anderen Gemüsen mixt, damit es seine wundersame Wirkung voll entfalten kann. Dazu empfiehlt er täglich etwa 0,5 l frisch gepressten Stangenselleriesaft zu trinken. Mehr über die beschriebenen Wirkungen des Saftes und wie ich ihn mache im Folgenden.

mehr lesen 0 Kommentare

Der Lustfalle zweiter Teil

Warum das, was uns einst das Überleben gesichert hat, heute oftmals krank macht - das erklärt das Buch "Die Lustfalle" anschaulich. Heute nochmal ein wenig mehr darüber

Neandertaler haben gut überlebt

Letztens habe ich ein tolles Interview mit Doug Lisle gesehen und das hat mich inspiriert, mich wieder mal mit der Lustfalle zu beschäftigen. Ich habe ja schon mal ein wenig über das Buch "Die Lustfalle" berichtet, in dem erklärt wird, warum es uns heute so schwer fällt, uns gesund zu ernähren. 

 

Alle Lebewesen, auch wir Menschen, werden von 3 Faktoren motiviert: wir suchen Vergnügen, wollen Schmerz vermeiden und unsere Energie dabei möglichst sparen. 

 

Wenn uns Lebewesen die Möglichkeit geboten würde, ohne Umwege zu maximalen Vergnügen zu gelangen, was in einem natürlichen Umfeld so nicht gegeben ist, würde die Motiviationstriade uns dazu führen, unser Glück im Grunde zu schmälern. Unsere Sinne würden getäuscht und es entsteht so viel positives Feedback im Körper, dass Entscheidungen getroffen werden, die richtig erscheinen, weil sie die Lust maximieren, aber die Gesundheit gefährden und selbstzerstörerisch sind, also eigentlich Schmerz und Krankheit erzeugen. Und das ist genau der springende Punkt, der heute leider oft bei unserer Ernährung geschieht. 

mehr lesen 0 Kommentare

Brokkoli-Falafel 2.0

Heute ein erprobtes Rezept für gesunde Falafel ohne Fett, die super schmecken und in denen sich auch noch super-gesundes grünes Gemüse verstecken kann, falls für kleine oder große Mitesser notwendig :-)

gesunde Brokkoli-Falafel

Vor einiger Zeit hat sich in meinem Gemüsekistl vom Biobauern meines Vertrauens auch ein Rezept für Brokkoli-Falafel mit Tahinisauce befunden. Falafel sind frittierte Bällchen aus pürierten Kichererbsen (manchmal auch Bohnen), Kräutern und Gemüse, die aus der arabischen Küche stammen. 

 

Ich finde Falafel ziemlich lecker und sie sind oft eine gute pflanzliche Alternative wenn ich essen gehe. Aber da sie in Fett gebraten werden, wird mir anschließend eigentlich immer etwas schlecht.  Ausserdem sind sie im Lokal auch fast nie glutenfrei, was ich nicht ganz verstehe. Ich habe sogar schon mal nachgefragt, was da drin ist und die Antwort war: Weizenmehl zum binden. Das ist aber gar nicht notwendig, da Kichererbsenmehl (oder Sojamehl) genauso gut bindet. Und Falafel sind doch eigentlich Kichererbsenbällchen, warum also dann nicht auch Kichererbsenmehl? Nun ja, bisher wurde mein Vorschlag leider noch nicht umgesetzt - also koche ich weiterhin viel lieber selber als essen zu gehen. 

 

Das entspannt mich, ist ein kreativer Prozess und fast immer auch die gesündere Variante. So habe ich auch an diesem Rezept herum probiert. Und möchte euch heute die Version 2.0 vorstellen.  Aber die tolle neue Idee des Originalrezepts war, die Falafel-Bällchen mit Brokkoli zu machen. Wie gesund Brokkoli und andere Kreuzblütlergewächse für unsere Gesundheit sind, habe ich  hier und hier schon erwähnt und nun gehts wirklich zum Rezept. 

mehr lesen 0 Kommentare