vollwertig - pflanzenbasiert

super wilde Heidelbeeren

Super gesund sollen sie sein, diese wilden Heidelbeeren. Daher werden sie uns von Anthony William und Dr. Greger ans Herz gelegt. Heute mehr über die kleinen blauen Früchte und ein paar einfache Rezeptideen

wilde Heidelbeeren - ein Superfood laut Dr. Greger

Was ist die gesündeste Frucht? Die, die du auch isst ... würden mache antworten und das stimmt sicherlich auch. Trotzdem zählen Beeren zum gesündesten Obst, weshalb Dr. Greger ihnen eine eigene Rubrik in seinen täglichen Dutzend eingeräumt hat und sie in seinem Buch "How Not To Die" als Schutz gegen Krebs, zur Unterstützung des Immunsystems, zum Schutz der Leber und des Gehirns extra erwähnt. 

 

Beeren haben im Laufe der Evolution leuchtende Farben entwickelt, um Fruchtfresser und -esser anzulocken, die bei der Verteilung der Samen helfen. Und dieselben molekularen Eigenschaften, die den Beeren die Farbe verleihen, scheinen auch der Grund für die antioxidativen Fähigkeiten zu sein. Und wilde Heidelbeeren wiederum zählen zu den Beeren mit der höchsten antioxidativen Kraft, mit 760 Einheiten doppelt so viel wie Kulturheidelbeeren mit 380 und liegen zudem vor Brombeeren mit 650, Himbeeren mit 350 oder Erdbeeren mit 310 Einheiten jeweils pro Tasse (vgl. Greger's "How Not To Die" auf S. 268). 

 

Wie kannst du den Unterschied zwischen Kulturheidelbeeren und wilden Heidelbeeren eindeutig erkennen? An der Größe; die Kultur-Heidelbeeren sind ein ganzes Stück größer und an der Farbe des Fruchtfleisches; die Kultur-Heidelbeeren haben ein weißes und die wilden ein rotes Fruchtfleisch. Dementsprechend färben die wilden Heidelbeeren auch wesentlich stärker und tragen nicht umsonst den Namen Blaubeeren bei unseren deutschen Nachbarn und in Westösterreich, wo sie in den Wäldern wachsen, werden sie oft auch Schwarzbeeren genannt.

mehr lesen 0 Kommentare

Hummus-Salat aus dem Instant Pot

wie gesagt: Sommerzeit ist auch Salatzeit! Heute ein weiteres instant pot Rezept um einen sättigenden und leckeren Rote Rüben Kichererbsen Salat mit Tahinidressing zu zaubern - Hummus als Salat, quasi

veganer Hummus-Salat aus dem Instant Pot

Das Wort "hummus" stammt aus dem Arabischen und steht für Kichererbse. Habt ihr schon einmal getrockneten Kichererbsen beim Quellen im Wasser zugehört? Die kichern dabei nämlich tatsächlich! 

 

Tahin(i) ist Sesam-Mus und ein weiterer wichtiger Bestandteil von Hummus. Ich verwende derzeit gerne ein Tahini aus gerösteten, ungeschältem Sesam. Was sonst noch so alles in Hummus gehört, darüber wird eifrig diskutiert. Für mich gehört jedenfalls noch Zitrone und Kreuzkümmel geschmacklich dazu. 

 

Diese Zutaten bilden also die Basis, die ich dann nicht zusammen zu Hummus püriert, sondern aus denen ich folgenden Salat gezaubert habe. Er ist auch ideal zum Mitnehmen, um unterwegs etwas vollwertig - pflanzenbasiertes, glutenfreies zu essen zu haben, dass einen gesund und lecker satt macht. 

mehr lesen 0 Kommentare

Die Lustfalle ...

... und warum Gesundsein so schwer fällt: wir wollen Lust steigern, Schmerz vermeiden und Energie bewahren. Heute ein wenig mehr über die Lustfalle, dem Buch von Doug Lisle und Alan Goldhamer

"Die Lustfalle" Douglas J. Lisle und Alan Goldhamer

Ich lese das Buch nun gerade zum zweiten Mal. Das Buch hat mir beim ersten Lesen viele Aha-Momente beschert, was ich schon damals gerne an euch weiter geben wollte. Trotzdem ist vieles davon auch wieder in Vergessenheit geraten. Was kein Wunder ist, denn unsere heutige Umwelt ist dafür gemacht, dass unsere ursprüngliche Ernährungsweise immer mehr in Vergessenheit gerät.

 

Alle Lebewesen wollen Lust steigern, Schmerz vermeiden und Energie bewahren. Und die riesige Lebensmittelindustrie hilft uns dabei - zu ihren eigenen Nutzen, aber auf Kosten unserer Gesundheit. Verarbeitete Nahrungsmittel, Fertigprodukte, Fast Food, chemische Zusatzstoffe, künstliche Farbstoffe, viel Salz, viel Zucker .... das alles ist nicht unsere natürliche Ernährung, die wir in einer natürlichen Umgebung in ausreichenden Mengen finden und essen würden. 

 

Wir sind aber dafür gemacht, möglichst viele Kalorien zu uns zu nehmen. So haben wir Jahrhunderte in der natürlichen Umgebung, wo wir unsere Nahrung erst sammeln und jagen mussten, überlebt. Denen das gut gelungen ist, sind unsere Vorfahren und sie haben ihre Gene an uns weiter gegeben. So haben wir auch heute noch die Belohnungshormone für die Aufnahme kalorienhaltige Nahrungsmittel in unserem Programm. Dies mal als kurzer Einstieg, im folgenden gibt es mehr Interessantes aus dem Buch.

mehr lesen 0 Kommentare

Schnelle Sommerküche mit dem Instant Pot

Kochen geht auch ohne Küche - derzeit koche ich alles mit dem Instant Pot, einem tollen Multitalent. Heute erzähle ich warum und zeige euch ein paar meiner Rezepte aus der aktuellen Sommerküche

kochen ohne Küche im instant pot

Vor ein paar Tagen bin ich in meine neue Wohnung umgezogen. Sie ist wunderschön, liegt am grünen Stadtrand von Wien, hat zwei Balkone, wo ich wieder mehr garteln möchte und kann. Was sie allerdings noch nicht hat, ist eine Küche. Dafür fehlte bisher etwas die Zeit und auch das Geld und nachdem das Kochen ja zu meiner Leidenschaft geworden ist, möchte ich dem Thema Küchenplanung auch entsprechend Zeit und Aufmerksamkeit schenken.

 

Zwischenzeitlich koche ich auf meinem Esstisch und zwar mit einem Wasserkocher, einer elektrischen Espressomaschine und meinem instant pot. Den Instant Pot habe ich mir bereits vor längerer Zeit gekauft und schon bisher besonders gerne für zeitversetztes Kochen und anschließendes Warmhalten verwendet, sodass ich etwas Warmes zu essen habe, wenn ich von der Arbeit heim komme. 

 

Eigentlich vermisse ich derzeit nur einen Kühlschrank, weil die Lebensmittel doch überraschend rasch schimmelig, überreif, weich und irgendwie gammelig werden. Und das, obwohl es in Wien gerade "für die Jahreszeit zu kühl" ist und ich die frischen Lebensmittel auf dem schattigen Balkonteil aufbewahre. Angeschnittene oder angefangene Nahrungsmittel müssen also am nächsten Tag weiter verwendet werden, das ist derzeit auch eine wichtige Prämisse beim Kochen. So sind die folgenden drei einfachen Gerichte entstanden, die mit wenig Aufwand schnell im Instant Pot gekocht werden können. Los geht's

mehr lesen 0 Kommentare

coleslaw ... ist das einfach Krautsalat?

Für die kommende warme Jahreszeit sind Salate einfach perfekt. Und Rotkraut ist so gesund, dass man es täglich essen sollte. Daher stelle ich euch heute ein einfaches, sättigendes und veganes coleslaw Rezept vor.

Rotkohl und Karotte für veganen coleslaw

Lange habe ich mich ja gefragt, was "coleslaw" eigentlich ist und wie man das richtig ausspricht. In so manchem heimischen veganen Lokal gibt es coleslaw nun auch schon zu bestellen und man, also ich, will mich ja beim bestellen nicht unbedingt blamieren. Hier die richtige "pronunciation" zum nachhören ... nur für den Fall, dass es Euch da ähnlich geht :->>

 

Also, coleslaw ist ein Krautsalat, allerdings schon ein etwas spezieller.  Die klassische Variante besteht aus Weißkohl mit Karotten und einem Mayo-Dressing, hier zu Lande auch manchmal als Farmersalat bezeichnet. Der Begriff kommt eigentlich aus dem Niederländischen (Koolsla) und hat sich dann in England und den anderen englisch-sprachigen Ländern immer größerer Beliebtheit als Beilage zu diversen Gerichten, erfreut. Cole ist auch eine Kurzform für cabbage. 

 

Coleslaw ist also ein Krautsalat aus Kohl mit anderem Gemüse in der Geschmackskombination salzig, sauer und süß, mit einer cremigen Konsistenz. Und das kann man ganz easy in vegan nachbasteln, wie ich euch nachfolgend zeigen möchte.

mehr lesen 0 Kommentare

Stärke durch spirituelle Praxis

Gerade zurück von einer Pilgerreise fühle ich mich wieder gestärkt für spirituelle Praxis. Heute etwas mehr über Spiritualität und übers Pilgern.

Dankbarkeit als spirituelle Praxis

Ich gehe gerade durch eine persönliche Krisensituation, wie wir sie wahrscheinlich alle in unserem Leben früher oder später einmal oder öfters erleben müssen. Nach einer Zeit des Haderns mit der Situation - teilweise auch während des Pilgerns auf den Franziskusweg, diesmal von Rieti nach Assisi - finde ich nun mehr und mehr meinen Frieden damit. Sehr hilfreich war und ist mir dabei meine spirituelle Praxis, die mich schon recht lange, eigentlich seit Schulzeiten begleitet. 

 

Das heutige Wort für den Tag zur Dankbarkeit von Bruder David Steinl-Rast, den ich während meiner Zeit auf Puregg kennenlernen durfte, war folgendes: 

 

Zu erkennen, dass alles überraschend ist, ist der erste Schritt in Richtung auf die Erkenntnis, dass alles ein Geschenk ist.

mehr lesen 0 Kommentare

bio? logisch!

Ich finde es ja logisch, mich biologisch zu ernähren und das schon seit Jahren. Über das wie? was? warum? und die Kosten davon heute etwas mehr

mein Bio-Garten

Am liebsten würde ich ja fast mein gesamtes Gemüse und Obst selbst anbauen und mich vom Samenkorn bis zur Ernte darum kümmern und die Vorgänge täglich beobachten. Ich hatte zwei Jahre ein 20 m2 großes Beet in einem Gemeinschaftsgarten, dort war das teilweise möglich. Dann habe ich mich um einen Garten auf 1300 m Höhe gekümmert, dort konnte ich auch vieles beobachten, probieren und von der Natur lernen. Natürlich habe ich die Gärten biologisch bewirtschaftet und keine chemisch-synthetischen Dünger und andere Hilfsmittel verwendet. Ich habe statt dessen auf gute Pflanzennachbarschaften geachtet, gemulcht und Kräuter-Jauchen angesetzt und Schnecken in den Wald getragen. 

 

Die Vorteile vom Gärtnern sind ganz klar: du weißt wirklich was du isst. Und du weißt auch, wie viel oder wenig Aufwand es war, bis du die reifen Früchte deiner Arbeit ernten konntest. 

 

Heute ist bei den meisten Menschen ein Großteil der Lebensmittelproduktion ausgelagert, d.h. du kaufst im Supermarkt im besten Fall Obst, Gemüse, Getreide und Nüsse ein oder greifst zu daraus zubereiteten Fertigprodukten. Oft wissen wir heute nicht mehr so genau, was wir da eigentlich essen. Mit den rund 30.000 Genen, die wir Menschen nur zur Verfügung haben, können täglich 4 Millionen verschiedene Körper entstehen - Ernährung ist möglicherweise der entscheidende Faktor, welcher Körper gemacht wird und wie gesund wir sind. 

 

"Bio" heißt nicht automatisch gesund und gut für uns. Es gibt heute auch schon genügend Bio-Junk-food in den Geschäften, auch in vegan. Wenn du aber Produkte aus konventioneller (d.h. nicht biologischer) Landwirtschaft verwendest, kommen dazu noch so allerlei künstliche chemische Stoffe, die man eigentlich nicht unbedingt essen wollen würde. Bio hat auch nicht unbedingt mehr Vitamine oder Mineralstoffe, dafür mehr sekundäre Pflanzenstoffe und vor allem: deutlich weniger Giftstoffe - daher greife ich logischerweise zu biologisch.  Doch was ist der genaue Unterschied zwischen konventioneller und biologischer Landwirtschaft? Und ist bio wirklich immer teurer? 

mehr lesen 0 Kommentare

Superfood Brokkoli

Brokkoli gehört zu der gesündesten Gemüsegruppe, die laut Dr. Greger täglich gegessen werden sollte. Heute zeige ich euch ein einfaches und schnelles Rezept, wie superfood Brokkoli auch super schmeckt

gesunder Brokkoli

Brokkoli gehört zu den Kreuzblütlergewächsen, die laut Dr. Greger zahlreiche segensreiche Inhaltsstoffe für unsere Gesundheit haben und von denen daher täglich zumindest eine halbe Tasse gegessen werden sollte. Sie können die Entwicklung von Krebs unterdrücken, stärken die Abwehrkräfte gegen schädliche Erreger und Schadstoffe, schützen Gehirn und Sehkraft, helfen Diabetes Typ2 zu verbessern und noch einiges mehr. Insbesondere der sekundäre Pflanzeninhaltsstoff Sulforaphan ist darin enthalten und für diese gesunde Wirkung verantwortlich.

 

Sulforaphan entsteht, wenn roher Brokkoli gründlich gekaut wird. Dabei wird nämlich eine chemische Reaktion ausgelöst, bei der ein Sulforaphan-Vorgänger mit dem Enzym Myrosinase gemischt wird, wodurch das tolle Sulforaphan erst entsteht. Beim Kochen wird das Enzym leider zerstört. Aber wer isst schon gerne rohen Brokkoli? Es gibt jedoch einen einfachen Trick, wie man beides haben kann: lecker gekochten Brokkoli und das super gesunde Sulforaphan.  

mehr lesen 0 Kommentare