pflanzenbasiert, high carb, low fat

glücklich 100 werden

Dan Buettner hat die Welt zunächst mit dem Rad bereist und dann erforscht: wo werden die Menschen besonders alt, oft über 100? Wie leben sie dort? Was essen sie? Was machen sie so? Und sind sie glücklich? Über seine Erkenntnisse möchte ich heute ein wenig berichten

Dan Buettner Blue Zones

Dan Buettner ist ein amerikanischer Autor und hat die Welt bereist. Dabei hat er Gebiete entdeckt, wo die Menschen besonders lange gesund und munter bleiben ... und so, einiges über 100 Jahre alt werden.

 

Ich finde das Thema gerade super spannend und habe mir den podcast von Rich Roll mit Dan Buettner und viele Videos von ihm auf youtube angeschaut. Vielleicht interessiert mich das Thema auch so sehr, weil mir mal jemand aus der Hand gelesen und vorausgesagt hat, dass ich 97 (in Worten: SiebenUndNeunzig!!) Jahre alt werde. Und diese lange Zeitdauer will ich natürlich möglichst gut, gesund, fit und fröhlich erleben können. 

 

Er nennt diese Zonen, wo es überdurchschnittlich viele über 100-jährige gibt, Blue Zones. Dazu gehören die Inselgruppe Okinawa in Japan (wo die Frauen besonders alt werden), einige Bergdörfer in Sardinien (wo die Männer besonders alt werden), die Insel Ikaria in Griechenland, die Halbinsel Nicoya in Costa Rica und die Stadt Loma Linda in den USA (wo eine große Gemeinde von Siebenten-Tags-Adventisten, einer protestantischen Freikirche, im Schnitt 10 Jahre länger lebt als alle übrigen AmerikanerInnen in den USA).

 

Die Zwillingsforschung hat gezeigt, dass nur ca. 10 % der Lebenserwartung genetisch bestimmt ist - die restlichen 90 % unserer Lebenszeit sind von unserem Lebensstil abhängig. Wie leben nun die Menschen, die in den Blue Zones gesund und glücklich über 100 Jahre alt werden? 

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vegan unterwegs

Wie kann man sich auch unterwegs möglichst vollwertig, pflanzenbasiert ernähren? Am Beispiel von Reisen nach Salzburg und Innsbruck :-)

gegrillte Kohlsprossen und Fisolen

Wenn man sich auch unterwegs vegan ernähren möchte und dass auch möglichst vollwertig, dann ist es oft gut, ein paar Vorbereitungen dafür zu treffen.

 

Einerseits selbst etwas vorzubereiten und zu kochen, was du dann unterwegs essen kannst, aber auch ein paar vegetarische oder vegane Lokale im Internet oder über andere Quellen in Erfahrung bringen, die  du dann unterwegs probieren kannst. 

 

Ich war im Dezember für 2 Tage in Salzburg und 2 Tage in Innsbruck. Beide Male bin ich mit dem Zug gefahren und war vor Ort jeweils in 2 vegetarischen/veganen Lokalen essen. Beide Reisen waren schön und ich habe sie genossen und auf jeden Fall gut gegessen. 

 

Wenn ich etwas zum Essen mitnehme (und das mache ich auch oft zur Arbeit), dann soll es leicht zu essen sein, wenn möglich sogar mit den Fingern, ohne dass ich anschließend eine Serviette/Taschentuch brauche oder mir die Hände waschen muss (das eher vorher :-)) und auch gut in Tupper etc.-Dosen oder Gläsern verpackt werden können. Auf meinen Reisen ist mir das sehr gut und lecker gelungen. 

 

 

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mein Christmas-Run

Glücklicherweise muss ich nicht im letzten Moment noch hektisch in Geschäfte rennen, um Geschenke zu besorgen. So konnte ich in aller Ruhe am Vienna Christmas Run 2017 teilnehmen und 5 km für einen guten Zweck laufen. Darüber möchte ich heute berichten

Vienna Christmas Run 2017

Nachdem mir der Triathlon im Sommer so viel Spaß gemacht hat, nämlich auch der Wettbewerb an sich, habe ich mir als Ziel gesetzt, zukünftig öfters an sportlichen Wettbewerben teilzunehmen. Laufen trainiere ich ja nach einem Plan von bevegt.de, wo ich derzeit in der 20. Woche am Weg von 5 km zu den ersten 10 km laufen am Stück bin. Um mich auch über die grauen, trüben, nassen und kühlen Wintermonate weiter gut motivieren zu können, habe ich mir auf runme.at einen Laufwettbewerb im Winter raus gesucht, der letzten Sonntag statt gefunden hat. 

 

Es war der Vienna Christmas Run - 5 km, um das Kinderhospiz Sterntalerhof zu unterstützen. Vom Sterntalerhof habe ich erstmals im Zuge meiner Ausbildung in Gartentherapie bei einem Vortrag gehört, wo insbesondere die therapeutischen Aktionen mit Pflanzen und im Garten vorgestellt wurden. Nun habe ich mich gefreut, diese wichtige Einrichtung für schwerkranke Kinder und deren Familien auch ein wenig unterstützen zu können. 

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vegane, glutenfreie (Weihnachts?) Kekse

Heute gebe ich ein Rezept für pflanzenbasierte und glutenfreie Kekse weiter, welches ich vor kurzem in den unendlichen Weiten des Internet gefunden und gleich probiert habe. Vielleicht braucht ja noch jemand eine Idee für superleckere, total schnell gemachte und einigermassen gesunde Kekse in Zeiten wie diesen :-)

pflanzenbasierte, glutenfreie Weihnachtskekse

Man hat's ja gar nicht so leicht in der Weihnachtszeit, so als VeganerIn. Man sitzt viel mit Verwandten und Freunden zusammen, die sich vielleicht noch nicht pflanzenbasiert ernähren und ist möglicherweise einigen Versuchungen oder Diskussionen ausgesetzt. Ich mache oft "bring your own", d.h. ich mache etwas, dass mir schmeckt und pflanzenbasiert ist und bringe es dann mit, zu Freunden und Verwandten. So habe ich ein Mitbringsel und zugleich auch ziemlich sicher selbst etwas zu essen. Dafür eignen sich diese Kekse auch sehr gut :-)

 

Bezüglich Ausnahmen von vollwertiger Ernährung zu besonderen Anlässen gibt es ganz unterschiedliche Meinungen; vom strikten Dabei-Bleiben an allen Tagen des Jahres (beispielsweise Chef AJ hier) bis auch mal kleine Ausnahmen erlauben (beispielsweise Katrin und Daniel von bevegt.de hier). Auf jeden Fall sind natürlich alle dafür, auch zu besonderen Anlässen bei der pflanzenbasierten Ernährung zu bleiben. 

 

Das folgende Rezept habe ich auf der youtube-Seite von The Happy Pear gefunden, die laufend tolle Rezepte vorstellen und es stellt eine kleine Ausnahme für mich dar, da darin Kokosöl und Kokosflocken verwendet werden, die ich normalerweise nicht esse. Zur Erinnerung: 100 g Kokosflocken haben 675 kcal, 64,6 g Fett - wovon 56 g sogar gesättigte Fettsäuren sind. Da fällt ein Teelöffel Kokosöl daneben fast mager aus mit 45 kcal und 5g Fett. 

 

Aber die Kekse sind pflanzenbasiert, glutenfrei und zuckerfrei, schnell gemacht und sehr sehr lecker .... daher erlaube ich mir ein paar in der Weihnachtszeit :-> 

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der Gang zur großen Seite

Heute breche ich mal mit einem absoluten Tabu: dem Stuhlgang. Er ist super wichtig für die Gesundheit, trotzdem redet kaum jemand über das wie? was? wie oft? wie viel? .... ausser Dr. Greger und ich heute hier

Bristol Stool Chart

Der Gang zur Toilette ist total wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Trotzdem wissen wir kaum etwas darüber, lernen nichts in der Hinsicht, hören kaum etwas darüber, nur bei gesundheitlichen Problemen fragt gelegentlich der Arzt danach. 

 

Aber der wunderbare Dr. Greger hat natürlich darüber auch geforscht bzw. die Daten der Forschung evaluiert, ausgewertet und auf seiner homepage zur Verfügung gestellt. Daher weiß ich, dass die alten Ägypter - nun, zumindest die Pharaonenfamilie - eigene Ärzte hatte, die nur auf Stuhlgang spezialisiert waren. Und dass beispielsweise die Universität in Bristol zu dem Thema geforscht und ihre Ergebnisse 1997 veröffentlicht hat. Aus dieser ging die Bristol-Stuhlformen-Skala hervor, die die Beschaffenheit des Stuhls charakterisiert, die als diagnostisches Hilfsmittel bei Erkrankungen verwendet werden kann.

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Ahimsa und Meditation

Das buddhistische und hinduistische Ahimsa bedeutet Nicht-Verletzen. Wie kann man diese Gewaltlosigkeit in der Meditation, im täglichen Leben und bei der Ernährung umsetzen. Darüber erzähle ich heute

a-himsa ist Sanskrit und bedeutet nicht-verletzen. Diese Gewaltlosigkeit findet sich bereits in den altindischen Veden und ist später eines der wichtigsten Prinzipien in den Upanishaden, im Hinduismus und Buddhismus. Alle fühlenden Wesen sind leidensfähig. Ihnen soll kein Schaden oder Leid zugefügt werden. Schadet man anderen Wesen, so häuft man negatives Karma an und verbleibt im Kreislauf der Wiedergeburten. Ziel ist die Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten, Nirvana zu erlangen. 

 

Anhänger dieser Welt-Religionen glauben daran, dass eine Energieform (Seele) auch als Tier wieder geboren werden kann. Das ist sicherlich mit ein Grund, warum in diesen Religionen auch Tiere eindeutig als fühlende Wesen begriffen werden - der Hund des Nachbarn könnte mein wieder geborener Urgroßvater sein. Daher gibt es in diesen Religionen auch die Tendenz, sich pflanzenbasiert, vegetarisch oder vegan zu ernähren.  

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herbstliche Buddha-Bowl

Derzeit ist sie in aller Munde - die Buddha Bowl. Ich habe heute eine vollwertige, pflanzliche Buddha Bowl mit regionalen und saisonalen Zutaten gekocht. Nun weiß ich auch, warum alle so davon schwärmen!

Also, um ehrlich zu sein: bis heute habe ich mich ja schon gefragt, was da dran sein soll, an diesem neuen Trend zur Buddha-Bowl ... verschiedene kalte und warme Gerichte, die zusammen in eine Schüssel gedrängt werden, um dann einen spirituell angehauchten Namen zu bekommen. 

 

Aber heute hatte ich dann einiges Gemüse aus dem Kühlschrank zu verwerten, etwas für morgen vorzukochen und etwas Zeit. Und, na gut, ich gebe es ja zu: ich hatte zuvor auch mal wieder zu viel food porn geguckt :-> So habe ich ein paar verschiedene Gerichte zubereitet und sie zusammen in eine Schüssel gegeben .... und das Ergebnis war überaus lecker!! Jeder Bissen schmeckt ein wenig anders und sorgt für eine kleine geschmackliche Überraschung. Vielleicht macht ja das die derzeitige Beliebtheit der Buddha Bowls aus? Aussehen tun sie natürlich sowieso hübsch, besonders in den herbstlichen Farben violett und orange mit ein paar sanften Braun- und Grüntönen. 

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Natürliches Leben - Basics

Was ist ein natürliches Leben? Was sind die Grundlagen dafür? Meine Gedanken dazu, inspiriert von Dr. Doug Lisle

Kürzlich habe ich mir einige Webinare von Dr. Doug Lisle auf youtube angesehen, darunter  auch dieses hier: https://www.youtube.com/watch?v=_KvX7OpV_cs, was mich zu den folgenden Zeilen des heutigen blog inspiriert hat. Diese sind auch als erste Einführung in das Buch von Doug Lisle und Alan Goldhamer "Die  Lustfalle (Warum Gesundheit schwerfällt und was Sie dafür tun können)" gedacht, über das ich bald mehr berichten möchte. 

 

Die homepage des genialen Psychologen Dr. Doug Lisle ist übrigens: http://esteemdynamics.org

 

In dem Webinar spricht Doug Lisle über die Grundlagen für ein natürliches Leben und die sind relativ einfach: 

  • gesundes Essen,
  • Bewegung,
  • ausreichend Schlaf und
  • Sonnenlicht
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