Haferbrei - manche hassen ihn, manche lieben ihn

Fast so kontroversiell wie die Vorliebe oder die Abneigung für Koriander ist die für oder eben gegen Haferbrei. Tatsache ist jedoch, dass er mega-gesund ist. Wie ich ihn derzeit gerne zubereite und was ihn so gesund macht, möchte ich euch heute erzählen

Maschine zum Quetschen von Flocken
Flockenquetsche

Nicht nur für Pferde ist Hafer gesund, auch für uns Menschen. Er hat mehr Nährstoffe als andere Getreidesorten und ist glutenarm (für die, die da empfindlich sind). Ich oute mich hier jedenfalls mal eindeutig als Haferbrei-Liebhaberin :->

 

In Haferflocken finden sich u.a. die  Nährstoffe: B1 und B6 (für starke Nerven), Biotin (Vitamin H für schöne Haut und Haare), Silicium (für starke Knochen), Eisen (für eine gute Bindung des Sauerstoffs in den roten Blutkörperchen) und eine ordentliche Portion an Magnesium (nämlich fast schon der halbe Tagesbedarf bei 100g Flocken). Das macht Haferflocken auch zu einem ausgezeichneten Frühstück für Sportler und Aktive.

 

Ausserdem haben Haferflocken einen hohen Anteil an Ballaststoffen -  in einer idealer Kombination aus löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Den Ballaststoffen, die alles andere als Ballast für unseren Körper sind, möchte ich gerne bald einen eigenen blog widmen!

 

Und wie kommt der Veganer an sein Eiweiß? Er isst morgens einfach ein paar Haferflocken!

Haferbrei Zutaten
Basis Haferbrei

Momentan frühstücke ich gleich zwei Mal: zunächst mixe ich mir einen Smoothie, in den ich möglichst viel gesundes Zeugs rein zu packen versuche ... á la Dr. Greger's "daily dozen" (auch darüber ein anderes Mal mehr). Etwas später gibt es als 2. Frühstück dann den geliebten Haferbrei. 

 

Derzeit mache ich meinen Frühstücks-Haferbrei morgens frisch und quasi roh. Andere Möglichkeiten sind, die Haferflocken schon abends zuvor einzuweichen und/oder sie morgens kurz zu kochen. Und so bereite ich derzeit mein 2. Frühstück zu: 

 

Da ich finde, dass frisch gequetschte Flocken noch wesentlich besser schmecken als gekaufte, flocke ich sie mir jeden Tag frisch. Da ich auch gerne Ressourcen spare, habe ich so einen kleinen manuellen Flocki ... so ein Glas mit 100g Haferflocken ist viel zu schnell gemacht, als dass es zugleich auch eine Fitnessübung wäre :-)

 

Hier (in meinen Empfehlungen) findet ihr noch eine Beschreibung des KoMo FlicFloc Handflockers. 

Zu den Haferflocken gebe ich derzeit gerne etwas Zimt und Weizenkleie dazu. Jaja, da sind sie schon wieder, die Ballaststoffe :-> Manchmal schneide ich auch einen Apfel hinein, heute habe ich noch etwas Carob-Pulver dazu gemischt ... auch sehr lecker! Und liefert, ich trau es mich ja fast nicht nochmals zu sagen, ebenfalls zusätzliche Ballaststoffe ... 

 

Zum Süßen verwende ich gerne einige Datteln, die ich einfach etwas zerkleinert dazu gebe. Auch sie sind voller Nähr- und Ballaststoffe. 

 

Anschließend gieße ich das ganze mit heißem Wasser auf und lasse die Schüssel dann einige Zeit stehen - so haben die Haferflocken Zeit zu quellen und weich zu werden. Zugleich kann das Ganze auf eine mundfreundliche Temperatur abkühlen. So schnell und einfach geht die Zubereitung - man kann es fast gar nicht als Rezept bezeichnen. Lasst es euch schmecken!

 

Vielleicht konnte ich ja die eine oder den anderen für Haferbrei begeistern! Schreibt mir doch in den Kommentaren, wie ihr euren Haferbrei am liebsten zubereitet! Bis bald, Susanne

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