Essen und Krebs

So lautet die Überschrift eines interessanten Artikels der Veganen Gesellschaft in Österreich, der mich zu diesem Beitrag inspiriert hat. Der Zusammenhang von Ernährung und Krebs ist ein Thema, das mich auch schon einmal betroffen hat

Heute ist "Weltkrebstag" und zufälligerweise habe ich heute auch auf der Seite der Veganen Gesellschaft Österreichs ein interessantes Interview mit  Frau Dr. Rosa Aspalter gelesen, das ihr ebenfalls hier nachlesen könnt: https://vegan.at/inhalt/interview-aspalter

 

In Österreich erkranken jährlich etwa 39.000 Menschen an Krebs und etwa 330.000 Menschen leiden bereits darunter. Krebs ist die 2. häufigste Todesursache hier zu Lande (laut Statistik Austria) und in fast allen westlichen Ländern. Weltweit sterben jedes Jahr 8,8 Millionen Menschen an Krebs. 

 

Dr. Aspalter, selbst Ärztin, war schwer an Krebs erkrankt, als sie ihre Ernährung auf vegan umgestellt hat. Sie hatte kurz vor der Diagnose von den Ergebnissen der China-Study von T. Colin Campell gehört und dass das Essen von tierischem Eiweiß, allen voran dem Kasein in Milchprodukten, ein Auslöser für Krebszellen-Wachstum sein kann. In der ersten Phase liefen die medizinische Abklärung wegen erhöhter Tumormarker und die Vorbereitungen für die Chemotherapie. In diesen 2-3 Monaten hatte Dr. Aspalter keine Therapie, sondern nur ihre Ernährung von einem hohen Fleischkonsum auf vegan umgestellt. Trotzdem begann bereits in dieser Phase der Tumormarker sich einzupendeln und sogar zu sinken. Auch als die Chemotherapie dann begonnen wurde, sank der Tumormarker immer weiter - nicht nur bis zum Normbereich, sondern sogar unterhalb die Nachweisgrenze. 

 

Diese Ergebnisse finde ich sehr beeindruckend, Mut machend und toll, dass sich Dr. Aspalter zu diesem Thema nun sehr engagiert und auch forscht, um so vielen Menschen helfen zu können. Es wird derzeit viel von möglichst früher Erkennung und Prävention gesprochen und als die einfachste Prävention erscheint mir doch die, die krankmachenden Sachen nicht mehr zu essen. 

 

 Wie bereits hier erwähnt, habe ich vor der jetzigen Umstellung auf pflanzenbasierte Ernährung schon mal einige Zeit vegan gelebt. Damals hatte ich ebenfalls die Diagnose "Krebs in einem späten Vorstadium" erhalten und mir wurde von Seiten der Ärzte dringend zu einer Operation geraten, die ich auf keinen Fall wollte. So entschied ich mich damals für einen alternativen Weg, der zum Glück nach etwa einem Jahr wieder die Entwarnung, d.h. eine negative Diagnose gebracht hat. Teil des alternativen Weges war eine Umstellung der Ernährung auf rein pflanzlich (auch ohne Fruktose und Gluten) und ich hatte mich, nach der Umstellungsphase, wunderbar damit gefühlt. Leider hat sich dann nach dem Jahr auch wieder die alte Ernährungsform eingeschlichen. Aber ich weiß noch, wie eklig ich zunächst noch Kuhmilch und vor allem Käse fand. Aber ich habe mich dann wieder an den Geschmack gewöhnt und so kann man sich auch einfach in die andere, gesündere Richtung gewöhnen :->

Auch die beiden im Artikel verlinkten TV-Beiträge sind interessant. Der erste Beitrag ist eine Diskussion zwischen Menschen, die sich mit und ohne tierische Produkte ernähren. 

 

Interessant fand ich hier, dass öfters Genuss und Gesundheit als Gegensätze dargestellt werden. "Ja, gesund ist vegan vielleicht ja schon, aber kann man das auch genießen?" Also, ich genieße mein Gemüse, all die herrlichen Früchte, die Kartoffeln und Süßkartoffeln, die vielen Reis-Sorten, den wunderbar feinen Geschmack von Quinoa und ähnliches! 

 

Und den Geschmack von Fleisch fand ich nie so toll. Fleisch muss auch immer irgendwie besonders zubereitet und gewürzt werden, damit es schmeckt .... einfach so roh auf den Teller isst das ja kaum jemand. Und wenn ich mir dann während dem Essen auch noch vorstelle, unter welchen Lebensumständen das Huhn, das Schweinchen, der Stier, womöglich auch noch in Massentierhaltung,  seine (zum Glück zumindest meist kurze) Zeit verbringen musste, unter welchen Umständen das Tier sterben musste und was anschließend mit dem armen toten Körper noch so alles passiert ist, also dann ..... nein, Genuss ist das wirklich keiner für mich!

Mit  der Diagnose Krebs werden ja leider viele im Laufe ihres Lebens konfrontiert. Hoffe, der Beitrag ist eine Unterstützung für den einen oder die andere
und freue mich über feedback! bis bald, Susanne

Kommentar schreiben

Kommentare: 0