what I eat in a day

Ein beliebtes Format auf youtube, insbesonders bei Veganern, die sich auch high carb / low fat ernähren, ist das "what I eat in a day". Ich habe mir schon viele solche vlogs angeschaut und möchte heute mal meinen Tages-Futter-Plan vorstellen

Schwarzer Quinoa
Brei aus schwarzem Quinoa

Meinen Tag gestartet habe ich mit einem Smoothie, den ich leider nicht fotografiert hab .... da war es einfach noch zu früh für gute Ideen :-> Derzeit verwende ich für den Smoothie gerne Orangen (die ich auspresse und dann aber auch das Fruchtfleisch in den Smoothie gebe - das ergibt mehr Ballaststoffe), einen halben Apfel, 2 Bananen, 2 Datteln für die Süße, frischen Spinat (oder Grünkohl, Rucola, Stangensellerie oder einen anderen Salat), 1 Löffel geschrotete Leinsamen, etwas Matcha-Teepulver, ein Stückchen einer frischen Ingwer- und einer Kurkuma-Wurzel und heute eine Mango (die gibt es momentan - sogar in Bioqualität - in den Supermärkten recht günstig zu kaufen). Sonst verwende ich meist Beeren, insbesondere Heidelbeeren (meist tiefgefroren), wegen der vielen gesunden Nährstoffe und deren Geschmack. 

 

Am Vormittag habe ich mir dann einen Brei gemacht. Dazu hatte ich am Vorabend schwarzen Quinoa gut gewaschen und anschließend eingeweicht. In der Früh war ein Teil der kleinen Samenkörnchen sogar schon etwas gekeimt. Dann habe ich den Quinoa zusammen mit etwas Tsampa (=> Mehl aus gerösteter Gerste, damit die Konsistenz etwas breiiger statt zu körnig wird) in Wasser kurz gekocht und anschließend noch ca. 20 Minuten quellen lassen. Gesüsst habe ich den Brei mit ein paar Datteln. 

 

Ich habe mich überraschend schnell satt gefühlt und dann mal auf die Nährstoffe des schwarzen Quinoa geguckt - er hat auch überraschend viele Kalorien (mehr als der weiße), einen höheren Anteil an Fett und viele Ballaststoffe. Als ich die ersten Male schwarzen Quinoa gegessen habe, habe ich auch lange überlegt, woran mich der Geschmack erinnert: es sind die Mohn-Nudeln aus Kindertagen! Soo lecker! 

Salat
gemischter Salat

Heute hatte ich einen Termin um 14h und musste einplanen, dass ich zu der Zeit, wo ich meistens wieder Hunger bekomme, gerade keine Möglichkeit zu essen haben werde. So habe ich spät vormittags - man könnte eigentlich auch schon Mittag dazu sagen - dann einen Salat gegessen. Sowohl ein Endivien-Salat, als auch die Tomaten und der Paprika mussten verbraucht werden, da ich alles versuche, um keine Lebensmittel weg schmeissen zu müssen. 

 

Das Salatdressing mache ich meistens in einer separaten Schüssel und vermische es dann erst kurz vor dem Essen mit dem Salat - so wird der Salat nicht "lätschert", wenn er nun etwas länger steht. Mein Lieblingssalatdressing besteht momentan aus 1 Teelöffel süßem Senf, 1 Teelöffel Mandelmus, etwas Anhornsirup, einer Zitrone und etwas selbst gemachten (und daher recht milden - zur Essigherstellung kann ich mal einen eigenen blog machen, wenn euch das interessiert) Apfel-Erdbeer-Essig. 

 

Einen Teil des Salats habe ich also zu Mittag gegessen und den Rest nachdem ich von meinem Termin wieder nach Hause gekommen bin, gegen den ersten Hunger.

 

Was Essenszeiten angeht, so halte ich mich nicht mehr daran. Ich versuche möglichst dann zu essen, wenn ich hungrig bin. Dazu ist eben oftmals ein wenig Vorausplanung gut, damit mich dann nicht unterwegs plötzlich der Hunger überkommt. Meistens habe ich eine Kleinigkeit zu essen, neben meiner Wasserflasche, in meinem Rucksack mit dabei ... ein paar ungesalzene Reiswaffeln, einen Apfel, ein paar Datteln etc. Es gibt zwar eigentlich auch schon viele Optionen, was und wo man pflanzenbasiert essen gehen kann - aber manchmal mag ich mich nicht in ein Lokal setzen und meistens kochen auch vegane Lokale mit zu viel Fett, oft zu salzig, manchmal mit verarbeiteten Produkten, nicht vollwertig bzw. nicht mit ganzen Früchten und Gemüse. 

 

Gemüse-Penne
Penne mit Champignons und Spinat

Heute war essensmässig nicht unbedingt mein originellster Tag. Er war eher geprägt von dem, was heute gegessen werde musste und von dem Termin, den ich ab mittags hatte. 

 

Auch die Champignons mussten heute gegessen werden. Also habe ich mir dazu zunächst Kamut-Penne gekocht. Diese habe ich auch schon vorgekocht, damit es, wenn ich dann hungrig heim komme, etwas schneller geht. Als ich dann wieder zu Hause war, habe ich eine kleine Zwiebel geschnitten und mit etwas Wasser angebraten, dann die geschnittenen Champignons dazu gegeben, etwas später die Penne und dann noch eine Handvoll Spinat. Gewürzt habe ich den Nudeltopf mit Pfeffer, italienischen Kräutern, einen Schuss Hafer-Cuisine und etwas Nährhefe. 

 

Anschließend hatte ich noch etwas Appetit und habe mir noch 2 Vollkorntoasts getoastet. Mit dem einen habe ich den Topf und den Teller mit den lecker Saucenresten ausgeputzt und den anderen mit etwas Brombeermarmelade als süßen Abschluss verputzt. 

 

Insgesamt habe ich heute etwas mehr Fett zu mir genommen als üblich: den geschroteten Leinsamen, den schwarzen Quinoa mit seinem höheren Fettgehalt, das Mandelmus für das Salatdressing und die Hafer-Cuisine. Trotzdem liege ich damit noch weit unter dem Durchschnitt den Herr und Frau Österreicher, die mit ihrem Fettkonsum weltweit sogar an 9. Stelle - und damit sogar noch vor den USA - liegen. Das hat nun sogar mich überrascht! 

Vielleicht konnte Euch die Beschreibung meines "what I eat in a day"  ja ein wenig inspirieren!? Freue mich über euer feedback
in den Kommentaren! bis bald, Susanne

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