Essen gegen Herzinfarkt - Scharfe Kekse

Ein Rezept gegen Herzinfarkt:  weiche, leckere Ingwerkekse
vollwertig, pflanzenbasiert, high carb, low fat - aus dem Buch von Dr. Esselstyn

Weihnachten ist schon ein Zeiterl vorbei - nun darf man wieder Lust auf Kekse haben. Mir hatte es ein Rezept aus dem Buch von Dr. Esselsytn "Essen gegen Herzinfarkt; das revolutionäre Ernährungskonzept" angetan, das ich unbedingt mal ausprobieren wollte. 

 

Die Zubereitung dauert maximal 20 Minuten. Dann soll der Teig ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten, bevor's dann für 20 Minuten ins Backrohr geht, bei etwa 160 Grad. 

 

Hier zunächst die Zutaten laut Buch (Seite 208):

 

1 1/2 Tassen Vollkornweizenmehl oder Gerstenmehl

2 EL Kakaopulver

1 1/4 TL Ingwerpulver

1 TL Zimt

1/4 TL gemahlene Nelken

1 TL Muskat

1/2 Tassen Pflaumen oder Apfelmus, Babykost

1 EL fein gehackter frischer Ingwer

1/2 Tasse Rohrzucker

1/4 Tasse Melasse, ungeschwefelt

1 TL Natron

1/4 Tasse Kristallzucker

 

Und wie habe ich die Kekserl dann gemacht?

 

Ganz anders, naja, ein wenig anders zumindest. Nach Rezept kochen finde ich langweilig bzw. fehlt mir öfters eine Zutat oder irgendetwas sollte bald verbraucht werden und so beginne ich dann meistens zu improvisieren und variieren. 

 

Zunächst hatte ich keinen Weizen, dafür aber noch Einkorn - vermutlich eine Urform des Weizens, die auch beim Ötzi gefunden wurde. Die (Einkörner ;->) habe ich dann zunächst mal gemahlen, und zwar ruckzuck in meinem blender. Wenn man feines Mehl möchte, sollte man das Ergebnis dann noch durch sieben. Das habe ich aber nicht gemacht.

 

Dann habe ich eine halbe Tasse Vollrohrzucker, 1 Esslöffel stark entöltes Kakaopulver dazu gegeben und anschließend 1 TL Zimt, 1,25 TL Ingwerpulver, 1 TL Lebkuchengewürz, etwas Muskatnuss und 1 TL Natron. 

 

Dann habe ich 8 getrocknete Zwetschken in einer halben Tasse Wasser aufgeweicht, ein ordentliches Stück frischen Ingwer rein geschnitten und noch 3 Datteln dazu gegeben. Diese Mischung wurde anschließend auch im blender gemixt und mit den trockenen Zutaten gut vermischt. 

 

Den Teig habe ich dann, wieder laut Rezept, in Frischhaltefolie gepackt, auf ca. 2,5 cm flach gedrückt und für  eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 

 

Aus dem Teig habe ich  ca. 4 cm große Bällchen geformt, diese in Kristallzucker gewuzelt und auf das mit Backpapier bedeckte Backblech gesetzt. Sie brauchen etwas Abstand, da sie beim backen zerlaufen. Ich habe die Kekse dann 20 Minuten bei 170 Grad gebacken, dann noch 5 Minuten im ausgeschalteten Backrohr gelassen und sie abschließend auf einem Drahtgitter abkühlen lassen. 

 

Laut Buch werden es 24 Kekse - bei mir sind es genau 12 geworden. Und man kann den Teig auch für Muffins oder Kuchen verwenden - dafür soll laut Rezept der Anteil an Pflaumen- oder Apfelmus verdoppelt werden. 

 

Geschmeckt haben die Kekse schön scharf und sie waren wirklich wunderbar saftig und soft, auch noch in den nächsten Tagen. Die mache ich bestimmt bald mal wieder!! Wenig Arbeit und du weißt, was drin ist ... lauter vollwertiges, pflanzliches, gesundes Zeugs mit wenig Fett, nämlich :-> 

Ich hoffe, euch gefällt das Rezept und ihr habt Lust bekommen es  auch mal zu probieren!? Wünsche euch dafür gutes Gelingen und bis bald, Susanne

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