herbstliche Buddha-Bowl

Derzeit ist sie in aller Munde - die Buddha Bowl. Ich habe heute eine vollwertige, pflanzliche Buddha Bowl mit regionalen und saisonalen Zutaten gekocht. Nun weiß ich auch, warum alle so davon schwärmen!

Also, um ehrlich zu sein: bis heute habe ich mich ja schon gefragt, was da dran sein soll, an diesem neuen Trend zur Buddha-Bowl ... verschiedene kalte und warme Gerichte, die zusammen in eine Schüssel gedrängt werden, um dann einen spirituell angehauchten Namen zu bekommen. 

 

Aber heute hatte ich dann einiges Gemüse aus dem Kühlschrank zu verwerten, etwas für morgen vorzukochen und etwas Zeit. Und, na gut, ich gebe es ja zu: ich hatte zuvor auch mal wieder zu viel food porn geguckt :-> So habe ich ein paar verschiedene Gerichte zubereitet und sie zusammen in eine Schüssel gegeben .... und das Ergebnis war überaus lecker!! Jeder Bissen schmeckt ein wenig anders und sorgt für eine kleine geschmackliche Überraschung. Vielleicht macht ja das die derzeitige Beliebtheit der Buddha Bowls aus? Aussehen tun sie natürlich sowieso hübsch, besonders in den herbstlichen Farben violett und orange mit ein paar sanften Braun- und Grüntönen. 

vegane Buddha Bowl
vollwertige, pflanzliche Buddha-Bowl

Folgendes ist in meine Buddha-Schüssel gewandert:

 

Quinoa in den Farben weiß, rot und schwarz, den ich einfach mit Wasser aufgekocht und dann etwas köcheln und ziehen habe lassen. Mit Hirse wäre die Buddha-Bowl natürlich noch etwas regionaler geworden.

 

Dann habe ich Tellerlinsen mit roten Zwiebeln, gelben Rüben, lila Karotten und grünem Paprika (alles aus dem Bio-Gemüse-Kistl, das ich einmal wöchentlich von einem nahen Bio-Bauern geliefert bekomme) im Instant Pot gekocht. Gewürzt habe ich mit Kurkuma, Pfeffer, Kreuzkümmel und Garam Masala.

 

Weiters habe ich Rotkohl (in Österreich auch Blaukraut genannt ... wobei die Farbe sich nicht nach dem Land richtet, sondern nach dem PH-Wert des Bodens, wo das Kraut angebaut wurde :-) mit Apfel, Zwiebel, Kümmel, Fenchelsamen und einem Schuss Apfel-Pflaumen-Essig gekocht. 

 

Und einen Hokkaido-Kürbis und 4 kleine Süßkartoffeln in Spalten geteilt und im Backrohr mit Heißluft bei 150 Grad 50 Minuten gebacken.  

 

Als rohe Zutat ist ein Radiccio-Salat in die Buddha-Bowl gekommen. Den klein geschnittenen, köstlich bitteren Radiccio habe ich noch mit gerösteten Sonnenblumenkernen und Mandarinenstücken verfeinert. Das Dressing bestand aus einer Limette, 1 TL süßem Senf und 1 TL Mandelmus (das waren somit auch die einzigen verarbeitete Lebensmittel, die ich für die Buddha-Bowl verwendet habe). 

 

Während der Instant Pot die Linsen gekocht und das Backrohr die Kürbis- und Kartoffelspalten gebräunt hat, konnte ich zwischenzeitlich eine Runde laufen gehen (ich trainiere ja nach einem Trainingsplan von bevegt.de und bin grad am Weg von 5 auf 10 km). Mit dem anschließenden guten Hunger, hat die bunte Buddha-Schüssel mit den verschiedenen Zutaten natürlich besonders gut geschmeckt und zugleich auch die notwendigen Nährstoffe für die Regeneration geliefert. Das war sicherlich nicht meine letzte bunte Gemüse-Schüssel :->

Habt Ihr auch schon mal eine Buddha-Bowl selbst kreiert? Freue mich über Ideen und Austausch darüber! Bis bald und sonnige Herbsttage, Susanne

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