Herbstliche Cookies

Kürbis, Karotten und Äpfel klingen alle ein wenig nach Herbst. Daraus lassen sich ganz einfach, köstliche Kekse zaubern, die dir den Herbst gesund versüßen können.

gesunde Kekse (vegan, glutenfrei, zuckerfrei, ballaststoffreich)

In letzter Zeit habe ich mir wieder viele Koch-Videos (#foodporn :->) angeschaut, momentan am liebsten die von Deliciously Ella (die mittlerweile sogar schon ein eigenes Lokal in England hat) und der Österreicherin mit schweizer Akzent Mrs. Flury

 

Von den beiden stammt auch die Inspiration für die herbstlichen Cookies mit Kürbis, Karotten, Äpfeln und Banane. So werden die Kekse herrlich saftig und natürlich süß. Ausser noch ein paar Rosinen sind sonst keinerlei Süßungsmittel darin enthalten. Durch den hohen Gemüse- und Obstanteil sind die Cookies sehr ballaststoffreich, was gut für unsere Verdauung und Gesundheit ist. In Äpfeln kommt reichlich der Ballaststoff Pektin vor und in Karotten eine sehr darmfreundliche Kombination aus löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. 

 

Sowohl Kürbis, als auch Karotten sind besonders reich an Carotinoiden, die der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Kürbis hat neben dem bekannten Beta-Carotin, welches entzündungshemmend wirkt auch noch reichlich Alpha-Carotin, was Tumorwachstum hemmen kann, den Alterungsprozess verlangsamt und vor grauem Star schützen kann. Die Karotte unterstützt die Augen durch ihren hohen Anteil an Lutein, ein weiteres Carotinoid und sekundärer Pflanzenstoff.  Und diese tollen Pflanzen und Pflanzenfasern kommen nun alle in diese herrlichen Cookies - hier nun das einfache Rezept. 

vegane, glutenfreie Kekse mit Kürbis, Karotten und Apfel

Zutaten: 

 

1 reife Banane

1 roter Apfel

1 große Karotte

1/2  Hokkaido-Kürbis

 1 Tasse Haferflocken

 eine Handvoll Rosinen

1 EL Kokosöl

1 EL Erdnussbutter

1 TL Zimt

 

 

Zunächst den Kürbis im Backrohr backen. Dazu ist es gut ihn vorher zumindest zu halbieren und die Kerne mit einem Löffel heraus zu schaben. Die Schale kann beim Hokkaido-Kürbis dran bleiben, weil diese beim Kochen auch weich wird. In Hokkaido, einer Präfektur ganz im Norden von Japan, hat man übrigens noch nie etwas von diesem "Hokkaido-Kürbis" gehört und die Menschen in Japan waren erstaunt, als ich ihnen erzählt habe, dass es bei uns einen Hokkaido-Kürbis gibt. Also, den Kürbis backen bis er weich ist, aber noch nicht zu sehr gebräunt. 

 

Dann die Banane zerdrücken und den Apfel und die Karotte raspeln. Den ausgekühlten Kürbis ebenfalls zerdrücken. Zu dem Gatschger noch einen Esslöffel Kokosöl, einen Esslöffel Erdnussbutter, einen Teelöffel Zimt dazu mischen. 

 

Dann habe ich eine Tasse Haferflocken in meinem KoMo FlicFloc Handflocker frisch gepresst. In meiner neuen Küche habe ich mir extra eine Arbeitsplatte so machen lassen, damit ich meine kleinen Geräte, die mit Muskelkraft statt elektrischer Energie betrieben werden, mit den Zwingenhalterungen gut anbringen kann. Bis ihr auch so ein Flockengerät habt, könnt ihr natürlich auch einfach gekaufte Haferflocken für das Rezept nehmen. Dann würde ich eher zu groben Haferflocken greifen. 

 

Die Haferflocken und die Rosinen dann noch mit der übrigen Masse vermischen. Und mit einem Esslöffel Häufchen auf das, mit Backpapier ausgelegte, Backblech platzieren.  Dann eine halbe Stunde mit Unter- und Oberhitze bei 200 Grad backen. 

 

Ihr solltet wirklich noch schnell diese leckeren herbstlichen Kekse probieren - bevor dann schon bald die Weihnachtskekssaison beginnt und ...

Wünsche euch weiterhin eine schöne Herbstzeit, die ihr nun mit gesunden Cookies
etwas versüßen könnt :-> Bis bald, Susanne

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