So ein Schmarrn

Vieles ist ein Schmarrn, aber das Kochen macht mir derzeit viel Spass. Kürzlich habe ich diesen veganen, glutenfreien, palmölfreien und wenn ihr wollt auch zuckerfreien Apfelschmarrn kreiert. Hier das einfache Rezept dazu

vegane glutenfrei palmölfrei zuckerfrei Apfelschmarrn

Mir macht das Kochen derzeit so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. In diesen besonderen Zeiten sind nicht mehr alle Lebensmittel selbstverständlich in den Geschäften zu bekommen. Wir können den Wert und die Bedeutung der Herstellung von Nahrungsmitteln wieder mehr schätzen lernen und in der Küche herrlich improvisieren mit dem, was wir dort noch vorfinden oder im Supermarkt oder Gemüsekistl bekommen haben. 

 

Ich habe vorige Woche Buchweizenmehl und Äpfel gekauft und von Joya (not sponsored) 20 Liter pflanzliche Milch geliefert bekommen. Und das sind auch schon fast alle Zutaten für diesen köstlichen Apfelschmarrn.

 

Kaiserschmarrn war gestern, heute gibt es diesen Prinzessinnenschmarrn :-)

Rezept für Apfelschmarrn

Rezept für veganen, glutenfreien Apfelschmarrn

Zutaten: 

Buchweizenmehl

Reismilch

1-2  Äpfel

eine Handvoll Rosinen

halber Teelöffel Backpulver

Prise Salz 

Prise Vanille

Prise Zimt

Spritzer Zitrone

1 TL Kokosöl

 

Alle Zutaten in einer Schüssel zu einen dickflüssigen Teig vermischen. Abschließend die Rosinen und den klein geschnittenen oder grob geraspelten Apfel dazu geben. Anschließend den Teig für ca. 30 Minuten ruhen und ziehen lassen. 

 

In einer Pfanne etwas Kokosfett erhitzen, dabei die Pfanne zuerst heiß werden lassen und dann auf mittlere Hitze zurück drehen. Dann den ganzen Teig in die Pfanne geben und auf der ersten Seite anbraten und fast durchbacken lassen. Dies könnt ihr erkennen, wenn der Teig an der Oberfläche auch schon etwas fest wird. Gut ist es, eine Pfanne mit Deckel zu verwenden; dann kann der Teig gut durchbacken, ohne dass er unten am Boden anbrennt. 

 

Dann den Teig umdrehen und in Schmarrn-Stücke zerreißen. Oder schon vor dem Umdrehen den Teig zu zerteilen beginnen, dann geht das Umdrehen etwas leichter. Anschließend den Teig auch noch auf der zweiten Seiten braun backen lassen. 

 

Mit Zimt und Puderzucker bestreut servieren ... oder auch nicht, wenn ihr zuckerfrei lebt :-)

 

Ich werde den Prinzessinenschmarrn in nächster Zeit nochmals machen und dann noch die genauen Mengenangaben in das Rezept einfügen. 

 

Ich wünsche euch viel Gesundheit und viel Freude beim Nachkochen! Bis bald, Susanne

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Kommentare: 2
  • #1

    Stefanie (Montag, 20 April 2020 14:27)

    Toll! Ich backe, koche, kreiere schon lange mit Dinkelmehl.. möchte aber mehr glutenfreie Mehle einbauen und habe gerade dein tolles Rezept entdeckt. Wie würdest du das Arbeiten mit Buchweizenmehl beschreiben? Gibt es irgendwelche Tücken, die man mitdenken sollte oder kann man es in jede beliebige Mahlzeit einbauen und somit zB Dinkel ersetzen?
    Alles Liebe, Stefanie

  • #2

    Susanne (Mittwoch, 22 April 2020 20:08)

    Liebe Stefanie, super - das freut mich! ich denke, dass es sich überall gut ersetzten lässt, wo der Teig nicht unbedingt die Klebeeigenschaft der Gluten braucht. Diese kann man aber ganz gut mit geschroteten Leinsamen, Chiasamen und Flohsamenschalenpulver etc. in den Teig bekommen. Für Brot und Mürbeteig braucht es dann meist Mischungen von glutenfreien Mehlen und obigen Zutaten. Alles Liebe, Susanne